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Reisen

Reise nach Galapagos

Jurassic Park auf Galapagos

Reise nach Galapagos - türkisblaues Meer und felsige Küste.Foto: hugh_s20, pixabay

„Ich fand den Garten Eden in Darwins Paradies!“schrieb Michi Bösiger, unser Schweizer Mitarbeiter, in einer begeisterten Mail an seine Kollegen.

Ein ausgewachsener Seelöwe schwimmt direkt auf mich zu. Nur wenige Zentimeter trennen uns. Frech blickt er mir durch die Taucherbrille direkt in die Augen – und dreht dann ab, um in der Tiefe des Südpazifiks zu verschwinden. Dann taucht eine Gruppe Brillenpinguine auf. Sie umzingeln uns, wollen spielen. Längst ist es Nacht, als wir uns nach dem mehrstündigen Meerestanz mit den faszinierenden Tieren aus den Neoprenanzügen schälen. Wir zittern vor Erschöpfung und Kälte, doch unsere Herzen leuchten.

Jurassic Park live!

Wer die Galapagos-Inseln betritt, reist in die Vergangenheit. Das Archipel, bestehend aus dreizehn Inseln, liegt am Äquator, ca. 1.000 Kilometer westlich der ecuadorianischen Küste. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Auf Fernandina brach der Vulkan Cumbre zuletzt im April 2009 aus.

Die Galapagos erreicht man über Quito, die höchstgelegene Hauptstadt dieser Erde (2.850m). Nicht wenige Reisende spüren nach der Landung die Höhe. Der Name Ecuador stammt vom Äquator ab.

Beim Einchecken am Flughafen wird jegliches Gepäckstück untersucht. Reisenden ist es strengstens verboten, Organisches wie Pflanzen oder Früchte ein- oder auszuführen. Wir fühlen uns in diesem Klima wie in einem Riesen-Terrarium. So muss sich auch die Film-Crew von Jurassic Park gefühlt haben, als sie die „Vergessene Welt“ betrat.

Trolley Barrel Roller M von Tatonka

Barrel Roller ‘M’ von Tatonka

Trolley aus robustem und pflegeleichtem LKW-Planen-Material. Mit 60 Liter Volumen, Teleskop-Handgriff und leisen PU-Rollen.

Zum Produkt

Unsere Entscheidung, das Gepäck in den Barrel Roller von Tatonka mitzunehmen, erweist sich als clever. Viele Reisende werfen uns einen interessierten (aber auch etwas neidischen) Blick zu.

Tierische Show auf Galapagos

San Cristobal ist die Insel der Seelöwen. Bereits am ersten Tag werden wir von hunderten von Tieren am weißen Sandstrand empfangen. Wir werden ermahnt, den Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Viele Weibchen haben gerade Junge und mögen es gar nicht, wenn man ihrem Nachwuchs zu nahe kommt. Ein Bulle ist verantwortlich für zehn Ladies – ein tierischer Harem!

Dass die Seelöwen, die winzig kleine Ohrmuscheln am Kopf haben und ziemlich laut brüllen können, die wahren Einheimischen sind, erleben wir auf dem Weg zum Dinner im Dorf. Sie bevölkern nicht nur die Sitzbänke und Randsteine, sondern liegen auch auf den Ladeflächen der Autos und den Booten im Hafen.

Lese-Tipp: Phong Nha Höhlen in Ke Bang, Vietnam – Im Inneren der Erde

Insel-Hopping

Am folgenden Tag fahren wir mit dem Motorboot von San Cristobal nach Kickers Rock, dem „Schlafenden Löwen“. Zwei vertikale Felsen, 150 Meter über dem Meeresspiegel, bilden einen schmalen Kanal. Unser Guide ist eine Meeresnixe – sie bewegt sich im Wasser genauso graziös wie an Land. Den Schnorchel-Fähigkeitstest bestehen wir mit Bravour.

Nach dem Sprung ins Nasse (mit der vollen Ausrüstung), führt sie uns durch den Spalt – endlos tiefe Felswände, die gespickt sind mit Anemonen und Korallen, an denen sich knallbunte große und kleine Fische tummeln. Für uns Alpinisten eine neue Erfahrung am Fels. Dann ein erster Höhepunkt: Unter uns schwimmt ein Hai. Aber auch Rochen und mehrere Riesenschildkröten. Die wunderschönen Tiere bewegen sich wie Balletttänzer. Sie kommen uns so nahe, dass uns der Atem stockt. Magische Momente – hautnah und unvergesslich.

Isla Bartolomé und Santa Cruz

Nach einem Abstecher auf die dunkle Vulkaninsel Bartolomé geht es nach Santa Cruz. Die Fotografin Caroline Micaela Hauger und ich beziehen das Hotel. Wir stecken ein paar Dollars in den cleveren und praktischen Skin-Dokumenten-Beutel von Tatonka. Und buchen einen Reitausflug in einem Naturreservat.

Die vermeintlichen Steine auf dem Pfad sind keine Felsen, sondern Schildkröten! Hier leben die größten und ältesten Exemplare (sie werden bis zu 300 Jahre alt, niemand weiß das genau). Beim Lunch auf einer Farm will ich es wissen: Ich steige in einen Panzer hinein … Kein Wunder, dass sich diese Tiere so langsam bewegen!

Am Abend lassen wir uns in der legendären „Lobster Street“ verwöhnen. Es ist Lobster Season, die Tiere werden mit Vanille-Sauce mitten auf der Straße serviert. Stimmung und Essen: Super!

Bei den Meeresechsen

Isla Isabela heißt unsere letzte Station. Diese Vulkaninsel erscheint uns als Ursprungsort der Vogelwelt. Die berühmten “Blue Foot Boobies“, die Blaufußtölpel mit den neonleuchtenden Füßen, sind hier heimisch, ebenso die Meeresechsen. An Land liegen sie träge auf den Wegen und Felsen, im Wasser sind die Drachentiere schnell und wendig. So muss es überall auf diesem Planeten gewesen sein, bevor wir Menschen da waren.

Nach vielen Wanderausflügen und Schnorchelexpeditionen verabschieden wir uns vom Galapagos-Archipel. Wir wissen: Eines Tages kommen wir wieder, um diese Terra Inkognita, diese unbekannte Welt, weiter zu entdecken.

Das ist Expedition Life!

Ausrüstungstipps:

  • Wanderrucksack, z.B. Storm 25 von Tatonka
  • Robustes, feuchtigkeitsresistentes Gepäck, z.B. Barrel Roller von Tatonka
  • Skin Moneybelt Int. RFID von Tatonka
  • Flip Flop-Sandalen oder Trekkingsandalen
  • Robuste, leichte Schuhe
  • Regenbekleidung,
  • schnelltrocknende Bekleidung
  • Sonnenschutz

Reise-Tipps:

  • Einige Worte Spanisch sind sehr wertvoll
  • Sich vorher gut informieren (Literatur: z.B. Reiseführer „Lonely Planet“; Internet)
  • Bereitschaft für tägliche, abenteuerliche Erlebnisse
  • Vorteilhaft ist es, Seafood zu mögen
  • Schnorchelausrüstung und Neoprenbekleidung sind vor Ort in tauglichem Zustand mietbar

Eigentlich wollten wir ja eine Trilogie von 6000 Meter hohen Bergen in Ecuador besteigen. Ecuador, wir kommen wieder!

Dieser Artikel wurde im Dezember 2014 erstmals veröffentlicht und im März 2017 überarbeitet.

Fotos: ©Caroline Micaela Hauger www.peakart.ch

Michael Bösiger
Draußen unterwegs sein, die Natur hautnah spüren – man könnte sagen, dass ich ein echter Abenteurer bin. Auf meinen Fernreisen, beim Bergsteigen, Kajakfahren oder auf Skitouren verbinde ich Hobby und Beruf. Meine dort aktiv gesammelten Erfahrungen bringe ich nicht nur bei der Betreuung der Outdoorhändler in meiner Heimat, der Schweiz ein, sondern auch in die Entwicklung neuer Produkte. Gemeinsam mit meinem Kollegen und Produktdesigner Istvan Ladanyi konnten wir schon einige großartige Produkte kreieren. --- Being outdoors, feeling nature up close - you could say that I am a real adventurer. On my long-distance journeys, mountaineering, kayaking or ski tours I combine hobby and profession. I bring the experience I have gained there to bear not only in looking after outdoor traders in my home country, Switzerland, but also in developing new products. Together with my colleague and product designer Istvan Ladanyi we have already created some great products.
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