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Fünf Tage auf dem Chilkoot Trail

Wir sind im Bear Country!

Zwei Trekker mit Trekkingrucksäcken blicken von einem Plateau auf den Yukon River.

Gegen den einen darf man sich wehren und muss ihm ganz böse in die Augen schauen, den anderen blickt man auf keinen Fall an, sondern wirft sich schnellstmöglich mit dem Gesicht in Richtung Boden. Der eine kann klettern, der andere nicht. Rennen können sie beide mit Sicherheit schneller als ich. Beide können ein schwarzes Fell haben – wohl nur ein markanter Buckel am Kopf unterscheidet den einen vom anderen. Na super!

Die Rede ist vom Grizzly und vom Schwarzbär. Die Weisheiten haben mich auf dem Chilkoot Trail ständig begleitet, mussten aber zum Glück durch das von mir sehr geschätzte „learning by doing“ nicht ausgetestet werden. Bärendeo (XXL Pfefferspray) und Infobroschüre in Griffweite und das Klappmesser im Anschlag gaben mir während der ganzen Tour nicht wirklich ein sicheres Gefühl, jedoch fanden unsere Begegnungen mit diesen eleganten Tieren zum Glück in einem Abstand statt, den man zwar als spannend, aber nicht als gefährlich bezeichnen kann! Ein gewisser Respekt und das (auswendig gelernte) Wissen über das Verhalten der Bären sind wohl tatsächlich die besten Waffen auf dem Chilkoot Trail.

Schwarzbär in den Wäldern entlang des Chilkoot Trail.
Begegnungen mit Schwarzbären fanden zum Glück immer aus sicherer Distanz statt. Und falls es doch mal näher war, waren wir nicht das Objekt der Begierde.

Der Trail war ursprünglich ein Handelsweg der Tlingit First Nations, der vom Pazifik ins Inland führte. Mit den Goldfunden am Klondike River bei Dawson ab 1896 strömten die als Stampeders bezeichneten Goldsucher über den Chilkoot Pass. Im Gegensatz zu den Goldsuchern während des Goldrausches suchten wir jedoch nicht den kürzesten Weg zum Gold, sondern eine Möglichkeit, unsere Produkte zu testen – und authentische Bilder für unseren nächsten Katalog. Unser Team bestand aus sechs Leuten, als kundiger Tour Guide begleitete uns der Reisejournalist Dirk Rohrbach, der schon mehrfach im Yukon Territory unterwegs war

Die Trekking-Gruppe um Dirk Rohrbach und Istvan Ladanyi am Eingangsschildes des Klondike Gold Rush Nationalparks.
Gruppenbild am Eingangsschildes des Klondike Gold Rush Nationalparks.

Skagway – Dyea (Trailhead)

Startpunkt des Trails ist Skagway, eine sehr surreale kleine Stadt umgeben von Bergen, eine Mischung aus Wildem Westen und The Love Boat. Jeden Sommer verwandelt sich Skagway durch bis zu 400 Kreuzfahrtschiffe in eine Boomtown – welch ein Kontrast zu dem, was vor uns lag! Denn wie wir hörten, würden wir wohl nahezu alleine auf dem Trail sein.
Nach einem letzten Burger und einem kurzen Besuch bei den Trail Rangern im National Park Service Trail Center, wo man sich registrieren und die Permits zahlen muss, ging es gemeinsam mit einer älteren Dame im Minibus nach Dyea zum Ausgangspunkt des Trails. Zum ersten Mal schnallte ich mir den Yukon mit etwa 22 kg auf die Schultern, mit dem Wissen, dass ich ihn wohl die nächsten fünf Tage auf dem Buckel haben würde. Die erste Etappe sollte sich auch gleich als große Herausforderung entpuppen, denn die ungewohnte Last, Dauerregen und ein heftiger Anstieg verlangten uns einiges ab.

Trekkingrucksack Yukon von Tatonka

Zuverlässiger Begleiter auf deiner nächsten Trekkingtour

Die Trekkingrucksäcke der Yukon-Serie sind prädestiniert für Touren und Reisen, bei denen das Gepäck über längere Wege transportiert werden muss.

Der Yukon ist optimiert für Lasten bis 25 Kilogramm und sein V2-Tragesystem sorgt für eine Entlastung der Wirbelsäule.

Zu den Yukon-Modellen

Finnegan‘s Point

Jedoch wurden wir mit dem spektakulären Anblick des wild reißenden Taiya River und den bekannten überfluteten Bretterwegen, die sich durch die Wälder schlängeln, belohnt. Nach etwa sechs Stunden erreichten wir unser erstes Camp, Finnegan’s Point, direkt am Fluss mit dem Blick auf einen Gletscher. Leider hatte der Regen noch nicht aufgehört, und somit durften wir unsere Zelte gleich unter härtesten Bedingungen testen. Der Aufbau meines Einmannzeltes Kyrkja war ein Kinderspiel, da es sich ja nur um den Hauptstoff und zwei Stangen handelt! Als ein großer Vorteil bei dem Dauerregen erwies sich das eingehängte Innenzelt, das so natürlich trocken blieb.

Da wir bereits auf dieser ersten Etappe sehr viele frische Spuren von Bären gesehen hatten, war mir in dieser Nacht nicht recht nach Schlafen zu Mute, und ich interpretierte jedes noch so leise Geräusch als einen hinterlistigen Angriff, aber: Nichts passierte!

Einmann-Zelt Kyrkja von Tatonka

Sehr leichtes 1-Mann-Tunnelzelt von Tatonka

Das Tunnelzelt Kyrkja ist für eine Person ausgelegt und bietet mit seiner Apsis und dem Seiteneingang genügend Platz für deine gesamte Ausrüstung inklusive Trekkingrucksack.

Zum Produkt

Am nächsten Morgen ging es weiter zum Canyon City – einem Stützpunkt auf der anderen Seite des Flusses, den man über eine Hängebrücke erreicht. Dort konnten wir Relikte aus der alten Zeit begutachten – zum Beispiel einen riesigen Dampfkessel, der früher eine Seilbahn angetrieben hatte, welche das Material zum Pass beförderte. Die Natur verwandelte sich zügig vom Küstenregenwald in einen vermoosten Nadelwald, und auch der Boden änderte sich und hatte jetzt eine Trittfestigkeit wie eine Hüpfburg. Das erwies sich im Laufe des Tages noch als sehr anstrengend.

Dirk Rohrbach mit Trekkingrucksack beim Überqueren einer Hängebrücke auf dem Chilkoot Trail.
Dirk Rohrbach beim Überqueren einer Hängebrücke auf dem Chilkoot Trail.

Nach einigen Stunden Wanderung beschlossen wir, unsere Wasservorräte an einem kleinen Bach aufzufüllen und gleichzeitig eine Trinkszene abzudrehen. Ok, Rucksack ab und Trinkflasche aus der Seitentasche! Und da sollte nun der Erstkontakt mit Bären in freier Wildbahn stattfinden: Einen Steinwurf oberhalb unseres Rastplatzes balancierten eine Grizzlydame und ihr Nachwuchs auf einen Baumstamm über den Bach. Zum Glück hatten die beiden kein Interesse an uns und verschwanden gemütlich im Wald, was ich ihnen wirklich nicht übel nahm

Dirk Rohrbach beim Auffüllen seiner Wasservorräte.
Dirk Rohrbach beim Auffüllen seiner Wasservorräte.

Ebenfalls lesenswert: Peru: Trekking im Colca Canyon – Tourbericht – 5 Tage Trekking in den Anden

Sheep Camp

Am frühen Abend erreichten wir unser zweites Lager. Das Sheep Camp liegt direkt am Fuße des Aufstiegs zu den Golden Stairs und ist das letzte Camp auf alaskischer Seite. Der ca. 800 m lange Anstieg mit über 310 m Höhenunterschied und ein bis zu 12 Stunden dauernder Marsch sollten am kommenden Tag die Herausforderungen werden.

Nach den morgendlichen Ritualen (Zelt abbauen, Wasser desinfizieren, Müsli runterwürgen, Rucksack packen, Bärenboxen leeren…) ging es wieder in die Spur. Bärenboxen findet man in jedem Camp und sie sind eine wichtige Vorrichtung, um sich vor ungebetenem Besuch im Zelt und auch vor Nahrungsverlust zu schützen. Diese relativ massiven Stahlbehälter, die durch einen Deckel verschlossen werden, stehen immer etwas außerhalb des Camps und sind meist schon von kreativen Bären mit Biss- und Kratzspuren verziert worden.

Bärenboxen findet man in jedem Camp und sie sind eine wichtige Vorrichtung, um sich vor ungebetenem Besuch im Zelt und auch vor Nahrungsverlust zu schützen. Sie sind aus massivem Stahl und stehen immer etwas außerhalb des Camps. Die meisten von ihnen sind bereits von kreativen Bären mit Biss- und Kratzspuren verziert worden.

Nach einer vierstündigen Wanderung, vorbei an riesigen Felsen und Schneefeldern, entlang eines Pfades von Artefakten aus der alten Pionierzeit, türmten sich die goldenen Stufen vor uns auf. Und ich suchte vergeblich nach einer Treppe! Dieser mit Geröll und Felsbrocken übersäte Anstieg war tatsächlich nur mit allen vieren zu meistern. – Geschafft! Und gleich wieder die Belohnung: Wir standen direkt am Grenzübergang, vor uns lag Kanada, wie man sich dieses Land vorstellt: Der kaltblaue Himmel ging über in die grauen, vereinzelt mit Schnee bedeckten Bergketten, an deren Fuß hellgrüne Wiesen leuchteten. Einige Wolken spielten mit dem Licht der Sonne, was einen schönen Effekt auf den dunkelblauen Crater Lake zauberte und das Postkartenpanorama klischeegetreu abrundete. Danke! Meine Kamera vermochte selbst mit mehr als 10 Millionen Pixeln und Filtern diesen Anblick nur ansatzweise einzufangen – warum auch.

Tatonka Mitarbeiter Istvan Ladanyi beim Besteigen der Golden Stairs auf dem Chilkoot Trail.
Ich beim Besteigen der Golden Stairs. Treppenstufen suchte ich vergeblich.

Happy Camp – Deep Lake

Nach einiger Zeit erreichten wir das schönste Camp auf dem Trail. Das Happy Camp heißt wohl so, weil man froh ist, endlich da zu sein, dachte ich, knallte meinen Rucksack auf die Zeltplattform und zog die Boots aus – welche bis dato einen wirklich guten Job gemacht hatten, da ich keine einzige Blase am Fuß hatte! An diesem Abend sollte es mal wieder ein Festmahl aus der Tüte geben – getrocknetes Chili con Carne – Outdoornahrung. Das nächste Mal nehme ich eine Angel mit!

Kleine Holzhütte eines Camps auf dem Chilkoot Trail im Yukon Territorium.

Geweckt wurde ich am nächsten Morgen vom wild plätschernden Fluss. Beim Ausladen der Bärenboxen fiel mir auf, dass die Behälter auf der kanadischen Seite noch eine zusätzliche Sicherung mit einem Splint haben, um die Vorräte zu schützen. Dabei stellte sich mir unweigerlich die Frage, ob wohl die kanadischen Bären schlauer sind als die in Alaska – egal.

Ebenfalls interessant: Indien – Trekking zur Quelle des Ganges – Auf schmalen Pfaden zwischen Gletschern und Pilgern

Da es wieder bergab ging und unser Proviant weniger geworden war, war der Marsch an diesem Tag sehr entspannend. Die Natur hielt ihr Postkartenniveau und eine Rebhuhnmutter mit ihren sechs Jungen kreuzte unseren Weg – entzückend. Viele Schneefelder, Felsformationen und kleine Bäche mussten wir überqueren, bis es in einen sandigen Untergrund mit Nadelbäumen überging. Es wurde wärmer, wieder einmal fand ein blitzartiger Wechsel der Vegetation statt, und wieder waren wir in einer komplett anderen Welt.

Ein Rebhuhn entlang des Chilkoot Trails im Yukon Territorium.
Ein Rebhuhn auf Wanderung.

Bare Loon Lake

Angekommen am Bare Loon Lake, einem schönen See mitten im Wald, errichteten wir unser Camp und bereiteten unser Abendbrot vor. Am nächsten Morgen hatten wir eine Begegnung der besonderen Art: Ein außergewöhnlicher, in hohem Maße zutraulicher Vogel (im Nachhinein als Grey Jay/ Meisenhäher gegoogelt) fraß uns wortwörtlich aus der Hand – ein unvergesslicher Moment, der natürlich ein Fotoshooting zum Beweis für zuhause erforderte.

Ein Grey Jay Vogel, auch Meisenhäher genannt, frisst von Istvans Hand.
Zutrauliche Campbesucher – ein Grey Jay Vogel, auch Meisenhäher genannt, frisst von meiner Hand.

Anschließend brachen wir auf zur letzten Etappe bis zum Lake Bennett (ca. 5-6 Stunden Wanderzeit). Da der Untergrund immer noch sandig war, sollte dieser letzte Abschnitt zwar kurz, aber nicht schmerzlos enden. Nach einem Abstecher zu alten Gräbern der Goldsucher und einer verlassenen Holzhütte sahen wir das Ziel vor uns – Lake Bennett! Wir machten eine letzte längere Rast und freuten uns dann doch wieder auf die Zivilisation und ein gutes Essen. Jedoch wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass wir uns noch gedulden mussten.

Bennett

Für die Rückreise in die Zivilisation gibt es zwei offizielle Möglichkeiten: die Wanderung auf den Schienen der White Pass and Yukon Railroad – wovon man uns aber abgeraten hatte – oder die Rückfahrt mit ebendieser Eisenbahn. Wir konnten stattdessen einen privaten Kontakt von Dirk Rohrbach nutzen und hatten vorab eine Motorbootfahrt bei Keith gebucht.

Porträtfoto von Dirk Rohrbach mit rotem Kopftuch und Tatonka Rucksack auf dem Rücken.
Der Abenteurer und Autor Dirk Rohrbach war schon mehrere Male auf dem Yukon unterwegs.

Keith Wolf (natürlich muss er so heißen!) ist ein Totempfahl-Künstler aus dem Eagle-Clan der Inland-Tlingit First Nation und hat sein Atelier in Carcross, einem Ort weiter nördlich am See gelegen. Die Strecke zwischen Carcross und Bennett am Südende fährt er regelmäßig, jedoch war es ihm wegen des hohen Wellengangs auf See am heutigen Tag unmöglich zu kommen, und so schlugen wir unser Camp noch einmal auf und teilten die letzten Vorräte.

Die Motorbootsfahrt am nächsten Morgen sollte uns dann einen unvergesslichen letzten Blick auf die Wildnis eröffnen. Und nur im Ansatz bekamen wir eine Ahnung von der über 3.000 km langen Kanufahrt von der Quelle des Yukon bis zur Mündung in die Beringsee, die Dirk Rohrbach im Jahr 2010 allein unternommen hatte.

Resümee

Abschließend kann ich sagen, war es wieder eine hervorragende Möglichkeit, unsere Produkte ausgiebig unter realen Bedingungen zu testen. Auch bekommt man unter solch extremen Bedingungen einen ganz anderen Blick auf die Dinge und findet wieder neue Ideen und Verbesserungen.

Ich würde diesen Trail ausnahmslos empfehlen, da er für jeden machbar ist! Aber ich würde bei der Planung auf qualitativ hochwertiges Material nicht verzichten, denn man bewegt sich in einem Gebiet, in dem man nur auf sich selbst gestellt ist und kleine Fehler schnell zum Problem werden können.

Also – viel Spaß und vergesst das Bärendeo nicht!

Fakten Chilkoot Trail:

Location: Southeast Alaska – Northwest British Columbia
Flughafen: Skagway
Traillänge: 53 km
Passhöhe: 1067 m
Gebirge: Boundary Ranges
Kontakt für mehr Infos: www.nps.gov / www.wpyr.com / www.dirk-rohrbach.com

Weitere Impressionen meines Abenteuers auf dem Chilkoot Trail:

Trekkingtour Chilkoot Trail - Fünf Trekker laufen mit ihren Rucksäcken durch die Stadt Skagway.
Skagway, eine surreale kleine Stadt umgeben von Bergen. Auf mich wirkte sie wie eine Mischung aus Wildem Westen und The Love Boat.
Wegweiser-Schild Chilkoot Pass und Trekker mit Rucksack im Hintergrund.
Wegweiser-Schild Chilkoot Pass.
You are in Bear Country Warnschild im Klondike Gold Rush Nationalpark.
You are in Bear Country – Warnschild im Klondike Gold Rush Nationalpark.
Blick auf das türkis-blaue Wasser des Yukon River.
Ein Trekker wandert in den Bergen auf Schnee und blickt auf den Yukon River.
Wanderung auf Schnee und Eis.
Trekkingrucksack Yukon auf einer Wiese entlang des Chilkoot Trails.
Trekkingtour Chilkoot Trail - Die Trekking-Gruppe beim bergauf wandern.
Trekkingtour Chilkoot Trail - Pilz entlang des Chilkoot Trails.
Trekkingtour Chilkoot Trail - Neugieriges Eichhörnchen beim Begutachten eines Taschenmessers.
Die süßen Eichhörnchen sind sehr neugierig.
Bunt bemaltes Holzhaus im Yukon Territorium.
Trekkingtour Chilkoot Trail - Trekker laufen über eine Brücke im Yukon Territorium.
Blick auf das Bahnhofsgebäude aus Holz mit grüner Eisenbahn.
Bahnhof aus rot gestrichenem Holz inmitten des Yukon Territoriums.
Bahnhof inmitten des Yukon Territoriums.
Trekker mit Trekkingrucksack Tatonka Yukon auf einer Anhöhe mit Blick auf den Yukon River.
Ausblick auf den Yukon River.
Ein Teilnehmer baut das Tatonka Kiruna Tunnelzelt auf einer Holzplattform nahe des Flusses auf.
Ein Teilnehmer baut das Tatonka Kiruna Tunnelzelt auf einer Holzplattform auf.
Istvan Ladanyi
Man könnte sagen, dass ich ein Auge fürs Detail habe – was ich bei meinem Job natürlich gut von Vorteil ist ;-). Denn bei Tatonka entwerfe ich das Design der Rucksäcke, Taschen und Accessories. Inspiration hole ich mir dabei aus der Natur beim Angeln, Snowboarden oder der Outdoor-Fotografie. Und auch das Abenteuer kommt nicht zu kurz – beim Kampfsport halte ich mich fit.---One could say that I have an eye for detail - which is of course an advantage in my job ;-). Because at Tatonka I design the backpacks, bags and accessories. I get my inspiration from nature while fishing, snowboarding or outdoor photography. And also the adventure doesn't come too short - in martial arts I keep myself fit.