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Wandern auf La Gomera

Bizarre Naturphänomene und immerwährender Frühling

Wandern auf La Gomera, die zweitkleinste der Kanarischen Inseln.Foto: Ravelinerin, pixabay.

La Gomera, die zweitkleinste der Kanarischen Inseln, ist geprägt durch ihre vielfältigen Landschaften, die Naturliebhaber verzaubern und zu außergewöhnlichen Touren inspirieren: Karge Berge, dichte Waldgebiete, bewachsene Küstenstreifen – eine (Wander-)Reise nach Gomera ist ein unvergleichliches Erlebnis.

La isla magica: Eine Wanderung durch den Märchenwald

Auf La Gomera geht der Frühling nie zu Ende: Während wir in Europa die ersten Plusgrade herbeisehnen, lockt die fast kreisrunde Insel im Atlantischen Ozean mit 22 Grad und traumhaften Landschaften. La Gomera besitzt mehrere Vegetations- und Klimazonen, die ihr Erscheinungsbild prägen und zu abwechslungsreichen und spannenden Touren durch die verschiedenen „Inselwelten“ einladen.

Im Norden der Insel findet sich ein einzigartiger Lorbeerwald, der vom Nationalpark Garajonay geschützt wird. Im Zentrum des Nationalparks befindet sich ein immergrüner Nebelwald, der durch seine hohen Farne, seine von den verwitterten Bäumen hängenden Bartflechten und den kleinen Wasserfällen wie ein Märchenwald aussieht.

Köstlichkeiten von den Sonnenhängen

In den Bergen kann es, gerade im Vergleich zu den küstennahen Regionen mit ihrem milden Klima, manchmal kühl und regnerisch sein. Der höchste Berg La Gomeras ist der Garajonai mit knapp 1.500 Metern Höhe. Outdoor-Momente der besonderen Art bietet das Valle Gran Rey, ein beeindruckend schönes Tal, das sich an der Westküste La Gomeras befindet.

In jahrhundertelanger Arbeit formten die Bewohner des Tals fruchtbare Terrassen, die heute mit üppiger Vegetation locken. An den Hängen wachsen Wein, Orangen, Mangos und Avocados – eine besondere Spezialität ist der berühmte Miel de palma, der Palmenhonig, der nachts aus dem Saft der Dattelpalmen gewonnen wird.

Sonne, Strand und mehr

La Gomera bietet auch Sonnenanbetern und Badenixen das rundum perfekte Urlaubsvergnügen und lockt mit traumhaften schwarzen Sandstränden und Lagunen.

Im glasklaren Wasser inspirieren bizarre Riffe und intakte Unterwasserwelten zu Tauch- und Schnorchelgängen – und auch andere Wassersportfans kommen auf der Insel voll auf ihre Kosten. Wer abseits anderer Touristen entspannen möchte, der findet am Kieselsteinstrand La Rajita unterhalb des Dorfes La Dama Ruhe und Erholung.

Los Organos – ein einzigartiges Naturphänomen

Ein besonderes Highlight sind „Los Organos“, die Orgelpfeifen: einzigartige Felsformationen, die, wie von Menschenhand gemeißelt, bis zu 80 Meter hoch aus dem Meer herausragen – ein überwältigendes Zeugnis für den vulkanischen Ursprung der Insel. Die Basaltröhren entstanden, als der Kern eines Vulkanschlots abkühlte. Am besten besichtigt man „Los Organos“ vom Meer aus und überzeugt sich von dem großartigen Naturphänomen.

Schnelle Fakten zu La Gomera

  • Land: Spanien
  • Amtssprache: Spanisch
  • Inselgruppe: Kanarische Inseln
  • Gewässer: Atlantischer Ozean
  • Einwohner: ca. 21.000
  • Hauptort: San Sebastián de La Gomera
  • Währung: Euro (EUR)
  • Zeitzone: MEZ -1, UTC 0
  • Telefonvorwahl: +34

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Anmerkung: Dieser Artikel wurde ursprünglich im Januar 2011 veröffentlicht und im Oktober 2017 überarbeitet.