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Schneeschuhwandern im Allgäu

Tourentipps für echtes Wintervergnügen

Schneeschuhwandern im Allgäu - Tourentipps.Foto: Wokandapix, pixabay

Atmosphärische Ruhe, kombiniert mit erfrischenden Sporterlebnissen erwartet winteraktive Outdoorer beim Schneeschuhwandern: Ein unmittelbares Naturerlebnis, ideal für Individualisten und all diejenigen, die den Winter auch ohne Skier genießen wollen. Traumdestination für solche winterlichen Auszeiten ist das Allgäu: Vom Genießer bis zum Leistungssportler ist für jeden Schneeschuh-Fan etwas dabei.

Das Schöne am Schneeschuhlaufen ist: Jeder kann es tun. Und jeder wird es auf seine eigene Weise genießen. Familien und kleine Gruppen, denen das gemeinsame sportliche Erlebnis Spaß macht. Gestresste Angestellte und Manager, die sich in der Natur ganz auf sich und ihren Körper konzentrieren wollen und so den Alltag hinter sich lassen. Outdoor-Individualisten, die auf den verschneiten Strecken die Herausforderung suchen und an ihre Grenzen gehen wollen.

Wer zu einer Schneeschuhtour aufbrechen will, muss dazu nicht in die Hotspots Nordamerika oder Skandinavien reisen: Auch im Allgäu bieten sich beste Bedingungen für winteraktive Wanderer. Gerade Anfänger finden dort zahlreiche Traumstrecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Es empfiehlt sich, nicht gleich auf eigene Faust loszustapfen, sondern zunächst an einer geführten Tour teilzunehmen – die Guides kennen das Gelände und zeigen dir die schönsten Routen.

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Tourentipp: Entspannt auf den Spieser

Gemütliches Schneeschuhwandern und herrliche Aussichten verheißt die Tour auf den Gipfel des Spieser, der auch bei Skitourengängern sehr beliebt, aber nicht so stark besucht ist wie das benachbarte Wertacher Hörnle. Die Tour beginnt am Parkplatz der Hirschalpe und folgt dem Wirtschaftsweg überwiegend auf Südhängen.

Entlang des Kleinen Jochschrofens passiert der Wanderer schließlich den Jochschrofen und stapft anschließend weiter zur Hirschalpe. Von dort aus folgt man dem Sommerweg, bewegt sich parallel der Höhenline bis zum Ende des Südhangs und steigt von dort aus relativ steil in Richtung Spieser-Gipfel. Der Abstieg erfolgt Richtung Osten und führt zurück zur Hirschalpe und von dort aus entlang des Wirtschaftswegs zurück zum Parkplatz.

Knapp 650 Höhenmeter überwindet man beim Aufstieg auf den Gipfel des Spiesers; die Tour (ca. 8 km) hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad und dauert etwa zwei Stunden.

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Tourentipp: Durchs Bolgental zum Berghaus Schwaben

In Obermaiselstein am Riedbergpass beginnt die Tour, die über die Bolgen Alpe hinauf zum Berghaus Schwaben führt. Der erste Teilabschnitt der Strecke läuft in Richtung Riedbergpass, zweigt dann jedoch ab und läuft der Brücke über die Bolgenach entgegen. Der Wanderer folgt nun den Wegweisern zur Alpe Zunkleiten entlang des Forstwegs. Nachdem man die Alpe Zunkleiten hinter sich gelassen hat, quert man eine freie Fläche und schließlich auch einen recht steilen, unbewaldeten Hang, den man gerade bei Neuschnee durch größere Abstände zwischen den Wanderern entlasten sollte.

Wenig später passiert man eine Geländestufe und setzt den Weg Richtung Nordostern fort. Das Gelände ist nicht sonderlich steil, man erreicht den Panoramaweg mit nicht allzu großer Anstrengung. Vom Riedberger Horn führt dieser deutlich markierte Weg bis zum Berghaus Schwaben, wo man gemütlich einkehren kann.

Diese Tour hat ebenfalls einen mittleren Schwierigkeitsgrad und legt etwa 12 km zurück. Mit 6 Stunden Tourdauer ist sie etwas für Schneeschuhwanderer mit guter Kondition.

Allgemeine Tipps zum Schneeschuwandern

  1. Wer das Schneeschuhlaufen für sich entdecken will, kann sich vor dem Kauf auch erst einmal Schneeschuhe ausleihen. Sie lassen sich unkompliziert anpassen und an den Wanderschuhen befestigen.
  2. Als Schuhwerk empfehlen sich gerade in unwegsamerem Gelände feste Wander- oder Trekkingschuhe. Sie geben den nötigen Halt, um auch steilere Passagen bewältigen zu können, und schützen vor dem Umknicken.
  3. Gamaschen schützen zusätzlich vor Nässe. Und durch das geringe Gewicht und kleine Packmaß lassen sie sich ohne Probleme im Rucksack verstauen wenn sie mal nicht benötigt werden.
  4. Beim Einsatz von Trekkingstöcken sollten man darauf achten, breite Teller zu montieren. Sie bieten besseren Halt bei Schnee.

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